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Die Umzugskisten stehen bereit

Den Anfang des Umzugs im März 2027 machen die Sammlungen im Berribau. Die Mineralogie, Anthropologie, Paläontologie und Osteologie werden als erste in den Regalen am neuen Standort eingeräumt, in den Wintermonaten folgen dann die Sammlungen aus dem externen Depot, unter anderem die Insekten- und Käfersammlung. Die Nass-Sammlung, erfährt eine besondere Behandlung, da die in Ethanol konservierten Exponate aufgrund von Glasbruch und einer daraus resultierenden Explosionsgefahr einen Spezialtransport benötigen.

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Das Naturhistorische Museum Basel verfügt über eine der grössten Sammlungen naturkundlicher Objekte. Über fünf Millionen Käfer, Insekten, Schmetterlinge und andere Wirbellose; sechs Millionen Säugetiere, Fische, Saurier, Mollusken; hunderttausende Vögel, Amphibien und Reptilien; zehntausende Mineralien und vieles mehr: Zwölf Millionen Objekte sind es insgesamt, die ins neue Museum mitgenommen werden.

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Der Blick in die osteologische Sammlung verdeutlicht: Montierte Skelette stellen eine besondere Herausforderung für den Umzug dar. Die Knochen sind fragil und werden mit dünnen Drähten zusammengehalten. Die Exponate werden komplett montiert gezügelt. Das bedeutet, dass die übergrossen Formate spezielle Anfertigungen benötigen: Grosse Kisten mit individuellen internen Stützen. Diese Sicherungsarbeit braucht Planung, Koordination und Zeit.

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Die gesamte Eiersammlung wurde für den Transport ins neue Museum sicher verpackt. Diese Ammer-Eier veranschaulichen die neue Lagerung: Sanft gepolstert in Kapokfaser und in Polysterol-Schachteln gebettet. Im Zuge dieser Arbeiten wurde ebenfalls das gesamte Polstermaterial vereinheitlicht.

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Fossile Vogeleier, eingebettet in alterungsbeständigen Polypropylen-Schaumstoff, sind für den Umzug sicher verpackt. Die passgenaue Aussparung garantiert eine Stabilisierung der Eier für den Transport.

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Informieren und Vorfreude wecken. Mit einem Installationsprojekt in der Nähe des Höhlenbärs zeigt das Museum die wichtigsten Meilensteine auf und verdeutlicht, wie man ein Museum zügelt.

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Das Nebeneinander von Umzug und regulärem Museumsbetrieb erfordert ein hohes Mass an Koordination und umsichtiger Planung. Dazu gehört auch eine gute Information über die anstehende Veränderung. Das Infoprojekt trägt diesem Umstand Rechnung.

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Mit einem Zeitplan, Hörstationen, Videos und anschaulichen Objekten macht das Infoprojekt den anstehenden Umzug greifbar. Ziel ist es, die Museumsbesuchenden und die Bevölkerung für das grosse und einzigartige Unterfangen zu sensibilisieren und die Vorfreude auf das neue Museum zu wecken.

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Bis zur Schliessung des Museums auf dem Münsterhügel im vierten Quartal 2028 kommen weitere Installationen dazu, die an verschiedenen Orten im Museum sichtbar werden.

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Die Züglete von zwölf Millionen Objekten rückt näher. Das Naturhistorische Museum steht vor grossen Veränderungen: In einem Jahr wird der Umzug von Millionen Käfern, Skeletten, Muscheln, Spinnen, Mineralien und vielen anderen naturkundlichen Objekten in vollem Gang sein.

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Zwölf Millionen Objekte sind es insgesamt, die ins neue Museum mitgenommen werden.
Die vielseitige Sammlung erforderte eine auf das Sammelgut angepasste, individuelle Vorbereitung. Objekte mussten in Schubladen fixiert, Präparate sicher auf Podesten befestigt und Felle gereinigt werden. Die Installation beim Infopoint veranschaulicht diese vorbereitenden Umzugsmassnahmen in den Sammlungen.

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Rund acht Jahre lang hat sich das Museum auf dieses komplexe Unterfangen eines Umzugs vorbereitet. Bevor die Lastwagen ab März 2027 vorfahren, berichtet das Museum mit dem Infoprojekt über die verschiedenen Hürden, die während der Planung überwunden werden mussten, sowie die Herausforderungen, die der Umzug mit sich bringt.

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