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Medienmitteilungen

30. Juni 2026

Wildlife Photographer of the Year
Erfolgreiche Ausstellung im Naturhistorischen Museum Basel

Die Ausstellung mit den weltbesten Naturfotografien lockte rund 87'000 Menschen ins Naturhistorische Museum Basel. Die Sonderausstellung Wildlife Photographer of the Year traf einmal mehr das Bedürfnis zahlreicher Menschen, sich von der Schönheit und Faszination der Natur verzaubern zu lassen. Das Vermittlungsteam bot im Rahmen der Ausstellung Angebote für Schulklassen, die rege gebucht wurden: 3'755 Schülerinnen und Schüler besuchten die Sonderausstellung. Auch der museumseigene Fotowettbewerb Schnappschuss, die Fokusführungen mit Expert:innen sowie die Talks mit Unternehmer André Hoffmann und Umweltbotschafter Prinz Hussain Aga Khan stiessen auf grosses Interesse.

Mit der Sonderausstellung Wildlife Photographer of the Year lockte das Naturhistorische Museum Basel 86’855 Besucherinnen und Besucher aus der Region und darüber hinaus an: Naturliebhaber, Fotografiebegeisterte, Kunstaffine, Familien sowie Schülerinnen und Schüler von der Primar- bis zur gymnasialen Stufe waren begeistert von den eindrücklichen Geschichten, die sich hinter jeder der 100 Fotografien verbergen.

Rahmenprogramm mit Tiefgang
Die Sonderausstellung im Naturhistorischen Museum Basel wurde von einem abwechslungsreichen Veranstaltungsprogramm begleitet. Nebst regelmässigen Führungen für Erwachsene und Familien, den After Hours sowie einem Inklusionsangebot richtete das Museumsteam zum siebten Mal den partizipativen Fotowettbewerb SCHNAPPSCHUSS aus. 1’151 Amateurfotografinnen und –fotografen aus der Schweiz, aber auch aus Deutschland, Frankreich und Österreich reichten ihren «Schnappschuss» ein.
Für Schulklassen stand ein umfassendes Workshop-Programm zur Wahl. 3'755 Schüler:innen vertieften sich in Themen wie Biodiversität, Tierverhalten, Artenkenntnisse oder den Einfluss des Menschen auf die Natur.

Auf grosses Interesse stiessen die dialogischen Fokusführungen mit dem Schweizer Naturfotografen Levi Fitze, dem Spinnenexperten Christian Kropf, dem Fotografen des Zoo Basel, Stefan Leimer, der Bildredaktorin und Wildlife Fotografin Julie Lovens und der Tierärztin aus dem Zoo Basel, Fabia Wyss. Sie eröffneten neue Sichtweisen und Perspektiven auf die Fotografie, die Geschichten dahinter und vertieften einzelne thematische Aspekte mit spannenden Hintergrundinformationen aus ihrem spezifischen Wissens- und Erfahrungsschatz.

Höhepunkt mit Ansage
Einen Höhepunkt im Rahmenprogramm zur Ausstellung bildeten die beiden Podiumsgespräche mit Fokus auf Naturschutz, Nachhaltigkeit und Verletzlichkeit unseres blauen Planeten. In einer voll besetzten Aula brachte der Unternehmer und Familienaktionär des Pharmakonzerns Roche, André Hoffmann im Gespräch mit dem Journalisten Tobias Bossard die Perspektive einer neuen Natur des Wirtschaftens ein. Umweltbotschafter Prinz Hussain Aga Khan berichtete ausgehend von seiner prämierten Fotografie eines Rosa Flussdelfins in der Ausstellung Wildlife Photographer of the Year über sein langjähriges Engagement für die Ozeane. Im anschliessenden Gespräch mit dem Evolutionsbiologen Mathias Kölliker verdeutlichte der passionierte Fotograf, welche Bedeutung das Ökosystem der Meere für den ganzen Planeten hat.

Bevor der Vorhang fällt
Als letzte Ausstellung am jetzigen Standort richtet das Naturhistorische Museum Basel noch einmal die Sonderausstellung Wildlife Photographer of the Year aus. Bereits sieben Mal hat das Museum die beliebte Ausstellung nach Basel geholt, zum ersten Mal 2012, danach alle zwei bis drei Jahre. Am Donnerstag, 19. November 2026 wird die neue Ausgabe feierlich eröffnet.


Medienmitteilungen Archiv

Die Umzugskisten stehen bereit

4. Juni 2026

Grosse Züglete von zwölf Millionen Objekten rückt näher

Das Naturhistorische Museum steht vor grossen Veränderungen: In einem Jahr wird der Umzug von Millionen Käfern, Skeletten, Muscheln, Spinnen, Mineralien und vielen anderen naturkundlichen Objekten in vollem Gang sein. Rund acht Jahre lang hat sich das Museum auf dieses komplexe Unterfangen vorbereitet. Bevor die Lastwagen vorfahren, berichtet das Museum über die verschiedenen Hürden, die während der Planung überwunden werden mussten, sowie die Herausforderungen, die der Umzug mit sich bringt. Mit einer neu gestalteten Installation lanciert das Museum zudem seine Informationskampagne über das neue Haus.

Das Naturhistorische Museum Basel verfügt über eine der grössten Sammlungen naturkundlicher Objekte. Über fünf Millionen Käfer, Insekten, Schmetterlinge und andere Wirbellose; sechs Millionen Säugetiere, Fische, Saurier, Mollusken; hunderttausende Vögel, Amphibien und Reptilien; zehntausende Mineralien und vieles mehr: Zwölf Millionen Objekte sind es insgesamt, die ins neue Museum mitgenommen werden.

Schon bald fahren die Umzugswagen vor
Nach der Übernahme des neuen Gebäudes im St. Johann im Februar 2027 werden die Lastwagen beladen, der Umzug startet im März 2027. Rund ein Jahr lang werden dann die verschiedenen Sammlungsbereiche ins St. Johann gezügelt. Die Hälfte der umfangreichen Sammlung befindet sich an der Augustinergasse in den Depoträumen unterhalb des Museums, die andere lagert im externen Sammlungsdepot in Münchenstein. Beide Sammlungsteile werden im neuen Museum zusammengeführt.

Den Anfang des Umzugs machen die Sammlungen im Berribau. Die Mineralogie, Anthropologie, Paläontologie und Osteologie werden als erste in den Regalen am neuen Standort eingeräumt, in den Wintermonaten folgen dann die Sammlungen aus dem externen Depot, unter anderem die Insekten- und Käfersammlung. Diese Reihenfolge ist nicht zufällig, sondern hat mit der Zufahrt über den Münsterplatz sowie mit den klimatischen Anforderungen an die Objekte zu tun. Dabei spielen insbesondere die Jahreszeiten eine Rolle. So können zum Beispiel gewisse Objekte nur in kalten Jahreszeiten umgezogen werden, um sie vor Frassinsekten zu schützen. Die letzten Objekte aus den Sammlungs- und Depoträumen sollten im Februar 2028 am neuen Standort integriert sein.

Aufwändige Vorbereitungen für Umzug
Die vielseitige Sammlung erforderte eine auf das Sammelgut angepasste, individuelle Vorbereitung. Objekte mussten in Schubladen fixiert, Präparate sicher auf Podesten befestigt und Felle gereinigt werden. Ebenso musste das für jede Sammlung geeignete Verpackungs- und Schutzmaterial gefunden werden, bevor die einzelnen Objekte damit verpackt und gepolstert werden konnten. Diese umzugsvorbereitenden Massnahmen in den Sammlungen benötigten rund acht Jahre.

Museum bleibt während Umzug geöffnet
Die Planung sieht vor, die Dauerausstellungen ab Juni 2028 im neuen Museum aufzubauen und einzurichten. Acht komplett neu konzipierte Ausstellungen unter anderem zu den Themen Erdbeben, Evolution oder die Entstehung unseres Planeten erfordern Zeit, präzise Koordination und viel Know-how, um sie in zeitgemässer Form auszustatten und aufzubauen. Das Museum an der Augustinergasse bleibt indes möglichst lange geöffnet, die Dauerausstellungen im Berribau werden weiter zugänglich sein, auch am Angebot für Schulen wird festgehalten. Erst im vierten Quartal 2028 werden die Tore an der Augustinergasse endgültig geschlossen. Danach erfolgt der letzte Teil des Umzugs: Zwischen Januar 2029 und Juni 2029 werden die Objekte aus den Dauerausstellungen ins neue Museum transportiert. Eröffnet werden soll das neue Naturhistorische Museum Basel im Juni 2029.

Informieren und Vorfreude wecken
Das Nebeneinander von Umzug und regulärem Museumsbetrieb erfordert ein hohes Mass an Koordination und umsichtiger Planung. Dazu gehört auch eine gute Information über die anstehende Veränderung. Informieren wird das Museum unter anderem mit einem Installationsprojekt im Museum, das die wichtigsten Meilensteine aufzeigt und die Frage aufnimmt, wie man ein Museum zügelt. Bis zur Schliessung kommen weitere Installationen dazu, die an verschiedenen Orten im Museum sichtbar werden. Ziel ist es, die Museumsbesuchenden und die Bevölkerung für das grosse und einzigartige Unterfangen zu sensibilisieren und die Vorfreude auf das neue Museum zu wecken.

Im Namen der Natur

20. Mai 2026

André Hoffmann und Prinz Hussein Aga Khan zu Gast im Museum

Das Naturhistorische Museum Basel legt in seinen Podiumsgesprächen im Rahmen der Sonderausstellung Wildlife Photographer of the Year den Fokus auf den Naturschutz. Im Gespräch mit dem Journalisten Tobias Bossard bringt der Unternehmer André Hoffmann die Perspektive einer neuen Natur des Wirtschaftens ein, Prinz Hussain Aga Khan berichtet über sein langjähriges Engagement für die Ozeane unseres Planeten.

Der Wettbewerb Wildlife Photographer of the Year gilt als Oscar der Naturfotografie. In der jährlich wechselnden Ausstellung sind jeweils die einhundert besten Bilder versammelt. Dieses Jahr wählte eine Jury aus über 60'000 eingereichten Fotografien die herausragendsten 100 Aufnahmen aus. Aussergewöhnliches Tierverhalten, kunstvoll arrangierte Naturbeobachtungen, seltene Arten oder grandiose Landschaften: Die Ausstellung bildet die Schönheit der Natur auf beeindruckende und besondere Weise ab. Doch sie scheut sich nicht davor, auch die Schattenseiten zu beleuchten.

Die Frage der Nachhaltigkeit
Der zerstörerische Umgang des Menschen mit der Umwelt wird in einigen Bildern der Ausstellung schonungslos thematisiert. Daran knüpft das Engagement des Unternehmers und Familienaktionärs des Pharmakonzerns Roche, André Hoffmann, an. Für ihn steht ausser Frage, dass die Wertschätzung der Natur und ihr Schutz die Basis für den Wohlstand der Gesellschaft sind. In seinem Buch «Die neue Natur des Wirtschaftens» appelliert Hoffmann denn auch an die Verantwortung der Unternehmen, sich für ein nachhaltiges Wirtschaften einzusetzen. Denn, so Hoffmann, würden viele heutigen Wirtschaftsakteure noch immer mehr Werte zerstören, als sie schaffen.
Wie soll jedoch nachhaltiges Wirtschaften in einem auf Profit ausgelegten System gelingen? Worin zeigt sich nachhaltiger und umfassender Wohlstand, der der Umwelt keinen Schaden zufügt? Der Umweltschützer André Hoffmann stellt sich den Fragen des Journalisten Tobias Bossard und diskutiert mit ihm die scheinbar unüberwindbaren Widersprüche rund um das Thema des nachhaltigen Wirtschaftens.

Ein verletzliches Ökosystem
Mit seinem Bild «Ein freundlicher Blick» hat es der in Genf lebende Fotograf und Umweltbotschafter Prinz Hussain Aga Khan unter die einhundert besten Naturfotografien des Jahres 2025 geschafft. Die Aufnahme zeigt einen Rosa Flussdelfin, der scheinbar in die Kamera lächelt. Tatsächlich jedoch sieht die Situation dieser Tiere im Rio Negro in Brasilien alles andere als rosig aus. Die als Amazonasdelfine bekannten Tiere sind heute von den Fütterungen der Touristen abhängig. Ihre Populationen sind durch Dammkonstruktionen, Fischernetze oder Menschen bedroht, die auf ihren Speck aus sind, um damit Fischköder anzufertigen.
Prinz Aga Khan setzt sich seit vielen Jahren für den Schutz der Meere und deren Lebewesen ein und berichtet über Erfolge, Hindernisse und Herausforderungen auf seiner Mission. Im Gespräch mit dem Evolutionsbiologen Mathias Kölliker ermöglicht uns der passionierte Fotograf, in die Unterwasserwelten abzutauchen und nachzuvollziehen, welche Bedeutung das Ökosystem der Meere für den ganzen Planeten hat. 

Ende der After Hours-Abende im Berribau

30. April 2026

Naturhistorisches Museum Basel lädt zur Abschluss-Sause

Nach 15 Jahren ist vorläufig Schluss. Am Donnerstag, 7. Mai lädt das Naturhistorische Museum Basel zum Saisonende der After Hours-Abende und gleichzeitig zum fulminanten Abschluss der Abende im Museum an der Augustinergasse ein. Ob das Format im neuen Museum weitergeführt wird, ist noch offen.
Zum Ende der beliebten Feierabend-Reihe stehen verschiedene DJs der letzten Saisons noch einmal gemeinsam hinter dem DJ-Pult. Zudem ist die Sonderausstellung Wildlife Photographer of the Year bis um 23 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Am Anfang war eine Idee
Initiiert wurden die After Hours-Abende vor 15 Jahren mit der Absicht, eine neue Publikumsgruppe ins Museum und insbesondere in die Sonderausstellung zu locken. Man wollte einen Museumsbesuch abends ermöglichen, gepaart mit aussergewöhnlicher Atmosphäre und ausgelassener Stimmung. Ein jüngeres Publikum sollte damit angesprochen werden, was durchaus gelang. Die After Hours entpuppten sich nach kurzer Zeit als Erfolgskonzept. Den Status «Geheimtipp» liessen sie bald schon hinter sich. Insgesamt konnte das Museum in den letzten 15 Jahren rund 40'000 Gäste an den After Hours willkommen heissen.

Raum für Neues
Mitte 2029 wird das Naturhistorische Museum Basel seine Tore im neuen Museum im Basler Quartier St. Johann eröffnen. Dies erfordert ein hohes Mass an Planungs- und Vorbereitungsarbeiten, die das Museumsteam rundum beschäftigen. Daher werden die After Hours-Abende ab Herbst 2026 am alten Museumsstandort sistiert und nicht mehr weitergeführt. Ob und in welcher Form ähnliche Formate im neuen Museum angeboten werden, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden.

Das Ende einer Ära
Am 7. Mai wird noch einmal ausgiebig gefeiert. Zum Abschluss der After Hours stehen die DJs Andon & VAA, Flavah Nice, KDFA, Ribose, Shaka und The Haze gemeinsam hinter den Plattentellern. Die DJ-Programmation liegt seit drei Jahren in der Hand von Nic Plesel, aka The Haze (flamingofarm). Mit seinem Gespür für Musiker:innen und Sounds, die zum besonderen Setting des Museums passen, prägte er die musikalische Ausrichtung der After Hours entscheidend mit. Seine Kuration verlieh dem Format eine eigenständige Handschrift, die wesentlich zur besonderen Atmosphäre der Abende beitrug. Zudem kann am Abschlussabend die Sonderausstellung kostenlos bis um 23 Uhr besucht werden. Ausgelassene Feierabendstimmung auf dem Münsterhügel ist dabei garantiert.

Preisverleihung Fotowettbewerb SCHNAPPSCHUSS

16. April 2026

Prämierung der besten Naturbilder

Das Naturhistorische Museum Basel führte zum siebten Mal den beliebten Fotowettbewerb SCHNAPPSCHUSS durch. Die Ausgabe war ein grosser Erfolg: Über 1’100 Bilder von Amateurfotografinnen und -fotografen haben das Museum erreicht. Aus drei Kategorien hat eine Jury je zehn Bilder prämiert und die Podestplätze vergeben. Fotografien mit einem speziellen Fokus auf Biodiversität wurden von der Basler Energieversorgerin IWB ausgezeichnet. Zudem wurde ein Publikumspreis vergeben. Die 34 Fotografien sind bis zum 28. Juni 2026 in einer Ausstellung im Museum zu bewundern.

Eine hohe Beteiligung wurde bei der siebten Ausgabe des Fotowettbewerbs verzeichnet: 1'151 Einreichungen aus allen Regionen der Schweiz (84%), aber auch aus verschiedenen europäischen Ländern (16%), unter anderem aus Deutschland, Frankreich und Österreich sind seit letztem Herbst im Naturhistorischen Museum Basel eingegangen. Maren Bea, Projektleiterin Schnappschuss ist fasziniert von den Einsendungen: «Dieses Jahr haben wir Motive aus der ganzen Welt erhalten. Ob Vulkane auf Island, die Big Five in Tansania oder Murmeltiere in den Alpen – die grosse Vielfalt begeistert mich». Bea freut sich, dass der Wettbewerb ein grosses Fenster zur Welt öffnet.

Zugelassen waren ausschliesslich Amateurfotografinnen und -fotografen, die jeweils ein Bild in die Kategorien «Pflanzen | Landschaften | Naturphänomene», «Tierporträts | Tiere in ihrem Lebensraum | Verhalten Tiere» und «Kinder sehen die Natur» einreichen konnten.

Jury, Podestplätze und Ausstellungseröffnung
Eine professionelle Fachjury mit Levi Fitze, Naturfotograf und Filmemacher, Stefan Leimer, Fotograf Zoo Basel und Bildredaktorin und Wildlife Fotografin Julie Lovens hat aus jeder der drei Kategorien zehn beste Bilder ausgewählt, die sie aufgrund ihrer Bild- und Formensprache, Motive und Komposition besonders berührt und überzeugt haben. Julie Lovens, Jury-Mitglied sagt: «Die Qualität der eingereichten Fotografien war sehr hoch und hat uns Jurymitglieder gefordert, besonders genau hinzuschauen, um die Gewinnerinnen und Gewinner zu küren.» Die Jurierung sei sehr spannend gewesen. Intensive und anregende Diskussionen hätten schliesslich zu den Siegerbildern geführt.

In der Kategorie «Kinder sehen die Natur» gewinnt Audrey Bezy (11 Jahre) aus Reinach (BL/CH) mit dem Bild «Elefanten Sundowner». Den zweiten Platz belegt Thomas Markert (12 Jahre) aus Lörrach (DE) mit «Kleiner Freund», Dritte wird Lucia Marcian Garcia (11 Jahre) aus Olten (CH) mit «Überraschungen unterwegs». Aus 70 Einsendungen haben diese drei Bilder die Jury am meisten überzeugt.

In der Kategorie «Tierporträts | Tiere in ihrem Lebensraum | Verhalten Tiere» wurden mit 794 Einsendungen (69%) die meisten Bilder eingesandt. Gold gewinnt Christian Schöttner aus Owen (DE) mit dem Bild «Blicke, die einen berühren», Silber geht an «Beauty against the beast» von Alexandre Brisson aus Lausanne (CH) und Bronze gewinnt Marco Benini aus St. Margrethen (CH) mit «Rotfuchs im Sprung».

Über 287 Fotografien wurden in der Kategorie «Pflanzen | Landschaften | Naturphänomene» eingereicht. Es gewinnt Marie Bainier aus Heiwiller (FR) mit dem Bild «A living canvas: the Affall River», Zweitplatzierter ist Antonius Weissenborn aus Riehen (CH) mit «Naturspektakel auf Island» und der dritte Platz geht an Julia Würz aus Basel (CH) mit «Tauzauber».

Die Auswahl der 30 prämierten Fotografien ist bis am 28. Juni 2026 in einer Ausstellung im Museum präsentiert.

Zum zweiten Mal mit IWB-Biodiversitäts- und Publikumspreis
Alle Einsendungen nahmen zusätzlich am Rennen um den IWB-Biodiversitäts- sowie den Publikumspreis teil. Fotografien mit Fokus Biodiversität wurden von IWB ausgezeichnet. Nach einer Vorauswahl durch die externe Schnappschuss-Fachjury wählte ein IWB-Gremium drei Bilder aus, die künftig im Rahmen der IWB-Biodiversitätskommunikation eingesetzt werden. Mit der Fotografie «Igel auf Erkundung» gewinnt Raphael Stieger aus Glattpark (CH), Zweite wird Szilvia Mezey mit «Die Morgenrunde» aus Basel (CH) und Dritter Benno Hunziker aus Basel (CH) mit dem Bild «Rotfuchs am Jakobsberg». Evelyn Rubli, Leiterin Geschäftsbereich Wärme der Basler Energieversorgerin IWB gratulierte den prämierten Fotograf:innen und überreichte die Preise. Neben einem Honorar wird das Gewinnerbild als Grossplakat am IWB Unterwerk Wasgenring in Basel öffentlich präsentiert. Evelyn Rubli meint zur Bedeutung des Biodiversitätspreises: «Biodiversität ist ein zentraler Indikator für eine gesunde Natur. Die IWB steht für eine klimafreundliche Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen – und das geht nur, wenn beides Hand in Hand geht. Deshalb fördern wir Projekte zum Natur- und Artenschutz.»

Beim Online-Voting um den Publikumspreis wurden knapp 9’000 Stimmen abgegeben. Mit seinem Bild «Le chant des couleurs» holte der 18-jährige Emmanuel Hueber aus Le Mans (FR) die meisten Stimmen aus dem Publikum. Ermöglicht wurden diese beiden Sonderpreise von IWB.


Über den Fotowettbewerb SCHNAPPSCHUSS
Viele Menschen sind fasziniert von der Fotografie und leidenschaftlich gerne mit der Kamera in der Natur unterwegs. Pflanzen, Landschaften oder Tiere sind beliebte Motive. Stimmungsvolle, berührende oder dramatische Momente, die die Natur bieten, werden heute mehr denn je fotografisch festgehalten. Das Naturhistorische Museum Basel ermöglicht es Amateurfotografinnen und -fotografen, ihr bestes Bild einem breiten Publikum zu zeigen.

Getragen wird der Wettbewerb von der Idee, die Natur, ihre Schönheit und Einzigartigkeit sichtbar zu machen und die Menschen darin zu bestärken, für den Schutz der Natur einzustehen.
Der Wettbewerb SCHNAPPSCHUSS fand bereits zum siebten Mal statt. Sponsoren des Fotowettbewerbs sind die Basler Energieversorgerin IWB und das Fotohaus Wolf. Das Traditionsgeschäft Fotohaus Wolf unterstützt als Preissponsor den Schnappschuss-Wettbewerb seit der ersten Ausgabe im Jahr 2012.

Der Wettbewerb wurde im Rahmen der Sonderausstellung Wildlife Photographer of the Year durchgeführt, die noch bis zum 28. Juni 2026 im Naturhistorischen Museum Basel zu sehen ist.

Zu den Gewinnerbildern